Antwort

Der Aufruf, den Natacha Bouchart letzte Woche auf Facebook gestartet hat, ist das Neueste, was sie sich in ihrer Mission, Calais von Flüchtlingen zu „säubern“, hat einfallen lassen.

Indem sie Angst unter der Bevölkerung verbreitet, stachelt sie die Bewohner Calais‘ dazu an, ihr dabei zu helfen, die Flüchtlinge zu vertreiben. Und zwar indem die Menschen ihr Mails schreiben, direkt, wenn sie sehen, dass die Flüchtlinge Unterschlupf gesucht haben. Ihre Begründung ist, dass, wenn dies nicht geschieht,werden an die 1000 Migranten in Calais sein an Weihnachten.

Schreib der Bürgermeisterin und teile ihr mit,was du denkst:

securitesquatcalais@gmail.com

Dies ist ein Beispiel-Brief auf französisch:

“Bonjour,

J’ai pris connaissance avec incrédulité et effroi de l’information concernant votre demande de dénonciation et souhaite par le présent courriel vous faire part de ma profonde désapprobation sur cet appel à délation.

Je suis choquée et horrifiée de constater qu’une maire d’une ville française fait appel à des méthodes dignes d’un autre régime. La délation est un instrument utilisé dans pas mal de régimes totalitaires, d’extrême droite (Parti national socialiste d’Hitler) ou d’extrême gauche (STASI du Parti Communiste en République démocratique d’Allemagne) . Il s’agit d’une arme qui fait appel à des bas instincts et fait preuve d’une grande faiblesse des personnes qui y ont recours.

Dans le réel espoir que vous renfoncerez à cette méthode de répression.

Bien à vous”

(Übersetzung: Mit Horror und Unglauben habe ich gelesen, dass Sie auf Facebook Leute dazu aufrufen, besetzte Häuser zu denunzieren. Ich schreibe Ihnen, um meine absolute Missbilligung auszudrücken.
Ich bin schockiert und entsetzt, dass ein_e Bürgermeister_in solche Methoden verwendet. Die Denunzierung war das Instrument von totalitären Regimes, beispielsweise wurde sie unter Hitler eingesetzt und auch unter der STASI.

Es ist eine Waffe, welche an die Urinstikte geht und zeigt den fehlenden Charackter der Person,die sie einsetzt.

In der Hoffnung, dass Sie darüber nachdenken werden,

mit freundlichen Grüßen,“